Archiv

Kürzlich fand bereits die 10. Arbeitstagung des Modellprojektes „Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge“ in den Räumen des Bayerischen Kultusministeri-ums statt. Neben der Vorstellung der aktuellen Evaluationsergebnisse lag der inhalt-liche Schwerpunkt diesmal auf der Thematik „Demokratie- und Werteerziehung“.

weiterlesen

In der Sparkassenakademie in Landshut kamen am 27./28. November 2018 die Mathematikehrkräfte der Modell- und Netzwerkschulen zusammen. Sie reflektierten, wie die Integration digitaler Medien in den Unterricht die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern und den Fachunterricht fortentwickeln kann. Das Ergebnis waren Unterrichtseinheiten, die didaktisch und pädagogisch begründet Digitales berücksichtigen.

weiterlesen

Die Lehrkräfte der Modell-und Netzwerkschulen sammelten auf der Tagung Impulse und Wissen, wie Digitalisierung im Fremdsprachen- und Deutschunterricht konkret aussehen kann. In verschiedensten Workshop konnten die Teilnehmer Neues lernen und ausprobieren: Korrekturen digital, Mebis im Englischunterricht, iPads im Unterricht, digitale Selbstorganisation … Schwerpunkt der Tagung war im Anschluss an die Inputphase die gemeinsame Entwicklung von Unterrichtskonzepten. Die Lehrkräfte hatten dabei immer die Frage „Wie lassen sich digitale Medien pädagogisch und didaktisch gewinnbringend in den Unterricht integrieren?“ im Blick.

Ansprechpartner

Maria Englbrecht
Tel.: 089/2186-2376
E-Mail: Maria.Englbrecht@stmuk.bayern.de

In Nürnberg trafen sich Lehrkräfte der Modell- und Netzwerkschulen im CoWorking Nürnberg, um sich zum einen in den Bereichen Geoinformationssystem (GIS) und Medienreflexion im Fach Geographie fortzubilden. Zum anderen reflektierten sie Umsetzungsstrategien für den pädagogisch-orientierten Einsatz digitaler Medien im Fach Geographie und entwickelten dazu gemeinsam Unterrichtskonzepte. Einsatzmöglichkeiten von GIS in der Schule stellte Stefanie Klimek vom Gymnasium Königsbrunn vor. Sie setzt das Geoinformationssystem bereits in ihrem P-Seminar ein. Nach der Theorie ging es in die Praxis: Die Lehrkräfte erfassten mit dem Tool „Survey 123“ z. B. den Lärm in der Nürnberger Innenstadt. Am zweiten Tag referierte Dr. Steffen Höhnle, der am Lehrstuhl für Didaktik der Geographie an der FAU Erlangen tätig ist, über Geodatenspuren und locational privacy.
In diesem Bereich kommt dem Fach Geographie große Bedeutung zu: Durch das Sichtbarmachen von Geodateninfrastruktur kann es einen wichtigen Beitrag zur Medienkritik und -reflexion leisten. Beide Themen griffen die Teilnehmer in ihrer Konzeption von Unterrichtsszenarien auf.

Ansprechpartner

Maria Englbrecht
Tel.: 089/2186-2376
E-Mail: Maria.Englbrecht@stmuk.bayern.de

„Digitalisierung, Inklusion, Ganztag und Integration sind aktuell die vier großen Herausforderungen für Schulentwicklung. Der TAFF-Ansatz kann Unterstützung und Motor zugleich sein“, betonte Dr. Katrin Valentin von der Universität Erlangen-Nürnberg bei der Arbeitstagung der Schulleiter von 15. bis 16. Oktober in Tutzing.

Den Blick auf die Schüler verändern
Ziel der Arbeitstagung war daher die Gestaltung des individuellen Schulentwicklungsprozesses an jeder Modellschule mithilfe von TAFF: hin zur systematischen Talentfindung und -förderung als integrales Element des Unterrichts. Dadurch soll sich der Blick aller am Schulleben Beteiligten verändern – weg von den Schwächen der Schüler, hin zu ihren Stärken.

Talente finden mithilfe von digitalen Medien und Kulturpädagogik
„Talente finden und fördern mit digitalen Medien“ – unter diesem Titel gestalteten Michael Zwick und Marcus Albrecht von der Mittelschule Weilheim einen Workshop. Die Teilnehmer programmierten unter anderem Roboter und Rennautos. Programmieren und Robotik sind zwei Bereiche, in denen auch digital-affine Schülerinnen und Schüler Talente haben. Der Workshop inspirierte die Teilnehmer, diese Talente zu suchen, zu finden und zu fördern.
Weitere Impulse erhielten die Schulleiterinnen und Schulleiter durch den Kulturpädagogen Alexander Wenzlik. Er referierte zum Thema „Talente finden und fördern mithilfe von Kulturpädagogik“ und zeigte Möglichkeiten auf, diesen Ansatz in den Schulalltag zu integrieren.

Ausbildung weiterer Multiplikatoren
Aufbauend auf den Zwischenergebnissen der wissenschaftlichen Evaluation des Modellversuchs erarbeiteten die Teilnehmer ihren individuellen Fahrplan für das Abschlussjahr im Projekt. Sie entwickelten weitere Konzepte zur Integration von TAFF-Maßnahmen in den Unterricht und zur Multiplikation innerhalb des Kollegiums. Darüber hinaus sollen noch in diesem Schuljahr Mittelschullehrer zu TAFF-Multiplikatoren ausgebildet werden, um erfolgreiche TAFF-Maßnahmen über den Kreis der Modellschulen hinaus zu vermitteln.

Ansprechpartner

Nicole Bräunl-Mayer
Tel.: 089 2186-2084
E-Mail: Nicole.Braeunl-Mayer@stmuk.bayern.de


TAFF


1 2 3 4 25
© 2018 Stiftung Bildungspakt Bayern