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Am 5./6. Juni 2019 trafen sich Lehrkräfte der Modell- und Netzwerkschulen im Schulversuch „Digitale Schule 2020“, um sich damit zu beschäftigen, wie Abläufe und Phasen der Unterrichtsgestaltung durch digitale Medien für Lehr- und Lernprozesse beeinflusst werden. Dabei diskutierten sie neue bzw. geänderte Anforderungen an die Unterrichts- und Selbstorganisation von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schüler in Zeiten des Wandels, tauschten Erfahrungen aus und entwickelten gemeinsam Unterrichtsideen.

Vorab erweiterten die Teilnehmer ihr Wissen über das Potential und die Einsatzmöglichkeiten von agilen Methoden. Agiles Denken und Handeln sei auch im schulischen Rahmen möglich, so der Referent Peter Brichzin. Agile Methoden könnten die Selbstorganisation der Lernenden fördern, Reflexionsfähigkeit aufbauen und durch Iterationsphasen Lernprodukte qualitativ verbessern. Ebenso wenig mit Technik hatte der Workshop von Bettina Hirsch zu tun: Sie stellte die fächerübergreifende Methode „Visual Summary“ vor. Als „Visual Summary“ versteht man das visuelle Aufarbeiten (Schrift und Bild) von komplexen Inhalten. Durch visuelles Denken, das analytisches und synthetisches Denken zu einem sinnhaften Ganzem kombiniert, wird strukturierendes, zusammenhängendes Denken gefördert und Kreativität aktiviert. Der Schüler gestaltet sein persönliches Wissensbild und verinnerlicht so Lernstoff. Die Methode ist nicht nur für Lernende zur Zusammenfassen einer Unterrichtseinheit oder als Referatspräsentation geeignet, sondern auch als Unterrichtsvorbereitung von Lehrkräften (Sequenzplanung).

Ansprechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmuk.bayern.de


Digitale Schule 2020

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