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Pressemitteilung 229/2015

„Chancen der Mehrsprachigkeit in der Schule nutzen“

Experten tauschen sich auf Fachtagung zu „Mehrsprachigkeit in der Grundschule“ über mögliche Weiterentwicklung bilingualer Angebote an bayerischen Grundschulen aus

München-Fürstenried. „Die wertvolle Ressource Mehrsprachigkeit gilt es im schulischen Kontext noch vielfältiger nutzbar zu machen – nicht nur im Hinblick auf interkulturelles Lernen, sondern vor allem auch als zentralen Baustein sprachlicher Bildung.“, unterstrich Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle den Wert bilingualer Angebote anlässlich einer Fachtagung zum Thema „Mehrsprachigkeit in der Grundschule“ in München.  

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Zwischenbilanz im Schulversuch „lernreich 2.0 – üben und feedback digital“ und Auftaktveranstaltung im Modellprojekt „Unterricht digital“ am 11.05.2015 im Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Unter der Überschrift „Zukunft des Lernens“ kamen am 11.05.2015 Vertreter der Schulaufsicht und des Exklusivsponsors sowie Schulleiter und Lehrkräfte aus den Modellprojekten der Stiftung zusammen. Am Vormittag führte Prof. em. Walter Wiater die knapp 200 Gästen mit seinem Vortrag „Schule und Leistung im 21. Jahrhundert“ in das Thema ein. In einem zweiten Vortrag stellte Dr. Ebner von der TU Graz da, wie sich Arbeits- und Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen verändert hat und wie diese Einstellungen produktiv für das digital-gestützte Lernen genützt werden können. Dann hatten die Gäste Gelegenheit konkret zu erfahren, wie im Schulversuch „lernreich 2.0 – üben und feedback digital“ entwickelte Lernangebote den Unterricht verändern. Melanie Bartunek, Staatliche Realschule Herrieden, und Martin Putzlocher, Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth, präsentierten in diesem Zusammenhang ihre virtuellen Klassenzimmern mit Angeboten zum individualisierten, selbstgesteuerten Üben. Auf dem sich anschließende Markt der Möglichkeiten präsentierten alle beteiligten Schularten und Fächer, wie Üben und Feedback digital umgesetzt werden kann.

Der zweite Teil der Veranstaltung stand unter dem Vorzeichen „Viducation“. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Bildungspakt Bayern, Staatssekretär Georg Eisenreich, stellte mit seinem Grußwort das neue Modellprojekt „Unterricht digital“ vor, in dem die Potentiale für Lernvideos“ für einen digital-gestützten Unterricht ausgelotet werden. Er legte dar, wie junge Menschen auf ein erfolgreiches Leben in einer digital-geprägten Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten seien. Als Vertreter des Exklusivsponsors „Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw)“ betonte auch Dr. Christof Prechtl, dass man heute darüber nachdenken müsse, wie Schulen als Eckpfeiler des Bildungssystems in der Zukunft gestaltet sein sollten.
Schülerinnen und Schüler aus Modellschule beschrieben in einer anschließenden Diskussionsrunde, wie sie sich Lernen und Schule im 21. Jahrhundert vorstellen. Weitere Szenarien für die Zukunft des Lernens zeigte Prof. Dr. Werner Sauter in seinem Vortrag „So werden wir lernen“ auf. In der anschließenden Podiumsdiskussion vertieften Staatssekretär Georg Eisenreich und Dr. Christof Prechtl mit Vertretern von Eltern- und Lehrerverbänden sowie Schülersprechern Aspekte zum Thema „Zukunft des Lernens“.

Pressemitteilung 138/2015

Talente finden und fördern an der Mittelschule

Georg Eisenreich, Staatssekretär und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., geben Auftakt für Modellversuch „Talente finden und fördern an der Mittelschule“ (TAFF)

München. „Aufgabe der Schule ist es, Talente zu entdecken und zu fördern“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, anlässlich der Auftaktveranstaltung für den Modellversuch „Talente finden und fördern an der Mittelschule“ (TAFF). Er ergänzte: „Die Begabten- und Talentförderung an allen Schularten ist ein wichtiger Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in unserem Land.“

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Die neue Stiftungswebsite ist seit dem 31.03.2015 online.

Durch die Überarbeitung des kompletten Designs, der Nutzerführung und technischer Neuerungen hat die Stiftung eine Webseite erhalten, die

  • umfassend und multimedial durch u.a. neue Videos über die Arbeit der Stiftung informiert
  • auf allen mobilen Endgeräten (Browser, Tablets & Handhelds) richtig angezeigt wird
  • eine stark verbesserte Nutzerführung ermöglicht
  • Broschüren und andere Materialien aus den Modellprojekten leicht zugänglich macht
  • die Anmeldung der Veranstaltungen direkt auf der Webseite optimiert
  • einfachere und gezielte Informationen und Anmeldung über Fortbildungskurse bereitstellt

Die Stiftung Bildungspakt Bayern freut sich auf Ihren Online-Besuch.

Begabtenförderung, bilinguale Grundschule und neue Medien: Im Jahr 2015 erprobt die Stiftung Bildungspakt Bayern zahlreiche Innovationen. Eine Pressekonferenz stellte die neuen Projekte vor.

Die Stiftung Bildungspakt Bayern hat neue Schwerpunkte ihrer Arbeit gesetzt. Dazu gehören die Förderung besonders begabter Mittelschüler, Chancen des Einsatzes digitaler Medien in den Schulen und die bilinguale Förderung von Kindern an Grundschulen. Nach Aussagen von Staatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, und Alfred Gaffal, Vorsitzender des Rats der Stiftung Bildungspakt Bayern und Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., will die Stiftung Bildungspakt Bayern mit dem Bayerischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium dazu gemeinsam zukunftsweisende Modellprojekte initiieren.

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