isi DIGITAL

Zielsetzungen

Ab dem Schuljahr 2018/2019 wird aus dem i.s.i. der isi DIGITAL.
Mit der neuen Schwerpunktsetzung reagiert die Stiftung Bildungspakt Bayern auf den Megatrend Digitalisierung, der Schulen vor neue Herausforderungen stellt, ihnen aber auch gleichzeitig vielfältige Chancen eröffnet.
Mit dem isi DIGITAL will die Stiftung Bildungspakt Bayern gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Schulen auszeichnen, die neue Wege gehen, um mit und über digitale(n) Medien zu lernen. Diese Schulen werden zu Impulsgebern für andere Schulen, indem ihre innovativen, am pädagogischen Nutzen orientierten Konzepte und Ansätze für die Medienbildung sichtbar gemacht werden.
Für den Wettbewerb ist nicht der Stand der IT-Infrastruktur an der Schule entscheidend.

Eckpunkte

  • Schulartspezifische Auszeichnung
  • Jährliche landesweite Ausschreibung im Wechsel:
    • im Schuljahr 2018/2019: Realschule, Gymnasium und Berufliche Schulen
    • im Schuljahr 2019/2020: Grundschule, Mittelschule und Förderschule
  • Keine Teilnahmemöglichkeit für die Modell- und Netzwerkschulen des Schulversuchs „Digitale Schule 2020“
  • Bewerbungsschluss für den isi DIGITAL 2019: 1. Dezember 2018

Anforderungen

Der Wettbewerbsbeitrag zeigt an einer Projektidee, einer Maßnahme oder einem Konzept auf, wie digitale Medien in der Schule innovativ und zielführend genutzt werden. Dabei können Schwerpunkte in der Unterrichtsentwicklung und/oder in der Personal- und Organisationsentwicklung gesetzt werden:
Gefragt sind also Konzepte für das Lehren und Lernen, für die digitale Administration und Kommunikation in der Schulgemeinschaft oder Maßnahmen zum Aufbau digitaler Kompetenzen.

Anhaltspunkte, wo das Potential digitaler Medien besonders deutlich wird, könnten die Entwicklungsfelder Informationskompetenz, Individualisierung, Kreativität und Kooperation sein (siehe „Beispiele für das Potential digitaler Medien in der Schule“).
Die Projektidee/das Konzept soll in den Schulentwicklungsprozess eingebettet sein und auf Qualität und Wirksamkeit hin überprüft werden.
Für den Wettbewerb ist nicht der Stand der IT-Ausstattung an der Schule entscheidend.
Innovative und pädagogisch sinnvolle Ideen sind gesucht!

Preise

  • Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro (1. Platz), 3.000 Euro (2. Platz) bzw. 1.500 Euro (3. Platz) pro Schulart
  • Aufnahme ins Netzwerk isi DIGITAL
  • Öffentlichkeitswirksame Darstellung in der Region und in Bayern

Zeitplan 2019

ab Januar: Jurysitzung I
Februar: Informationen an Schulen über Weiterkommen im Wettbewerb
März/April: Schulbesuche und Jurysitzung II
Mai: Einladung nominierter Schulen zur Preisverleihung
Juni: Preisverleihung

Bewerbung

Ihre Schule hat eine interessante Maßnahme zur Medienbildung umgesetzt?
Oder ein innovatives Konzept zur Integration digitaler Medien?
Nehmen Sie am Wettbewerb teil und bewerben Sie sich bis zum 1. Dezember 2018!
Alles rund um die Bewerbung erfahren Sie hier:

  • Die eingereichte Projektidee/das Konzept zeigt auf, wie digitale Medien innovativ und zielführend in den Schulalltag und den Unterricht integriert werden.
  • Der Umsetzungsprozess ist Teil der Schulentwicklung.
  • Die Qualität und Wirksamkeit der Maßnahmen werden gezielt überprüft.

Das Medienkonzept und das Schulentwicklungsprogramm der Schule setzen den Rahmen für die Projektidee/das Konzept.
Der Wettbewerbsbeitrag kann sich sowohl auf den Bereich Unterrichtsentwicklung und/oder auf die Personal- und Organisationsentwicklung beziehen.

Projekte und Konzepte rund um das Thema Digitalisierung an der Schule sind gefragt: Sie können ein Projekt aus Ihrem Medienkonzept einreichen. Vielleicht orientiert sich Ihr Konzept an einem der Entwicklungsfelder oder kombiniert mehrere miteinander.

Für den Wettbewerb ist nicht der Stand der IT-Ausstattung an der Schule entscheidend. Wir suchen pädagogisch sinnvolle Projektideen und Konzepte im Bereich der Medienbildung.

Eine Jury sucht die überzeugendsten Bewerbungen pro Schulart aus.

Die ausgewählten Schulen werden von der Jury einen Tag lang besucht, bevor dann die schulartspezifischen isi DIGITAL-Preisträger ermittelt werden.

Die isi DIGITAL-Siegerschulen werden in einem Festakt prämiert.

Was muss die Schule für die Bewerbung tun?

Die Bewerbung darf gerne knapp gefasst sein, muss aber Ihren Wettbewerbsbeitrag aussagekräftig darstellen.

Wir machen es Ihnen einfach:
1. Skizzieren der Projektidee/des Konzepts:
Beschreiben Sie auf maximal sechs Seiten Ihre Projektidee/Ihr Konzept für die gewinnbringende Integration digitaler Medien in die Schule. Dafür steht ein Formular mit Leitfragen zur Verfügung.

Digitale Projekte müssen für Externe wie z. B. die Jury in geeigneter Weise zugänglich gemacht werden. Dabei ist es wichtig, das zu Sichtende knapp zu kommentieren und zu strukturieren, damit eine rasche Orientierung möglich ist. Bitte geben Sie mit der Bewerbung auch entsprechende Hinweise zu diesem Punkt ab.

2. Beifügen des Schulentwicklungsprogramms
Fügen Sie das Schulentwicklungsprogramm der Schule bei. Es soll deutlich werden, welchen Stellenwert die dargestellte Maßnahme innerhalb des Schulentwicklungsprozesses einnimmt.

3. Beifügen des Medienkonzepts:
Senden Sie das aktuelle Medienkonzept Ihrer Schule ein. Sollte sich dieses noch in der Erarbeitung befinden, können Sie auch die aktuelle Entwurfsfassung beilegen.

Nur drei Schritte sind für die Bewerbung nötig:

  1. Laden Sie sich das Teilnahmeformular herunter und füllen Sie es aus.
  2. Skizzieren Sie Ihre Projektidee/Ihr Konzept. Ein Formular für die Darstellung Ihrer Maßnahmen steht Ihnen hier zur Verfügung.
  3. Schicken Sie uns das Teilnahmeformular zusammen mit Ihren weiteren Bewerbungsunterlagen bis spätestens 1. Dezember 2018 per E-Mail zu: maria.englbrecht@stmuk.bayern.de

Downloads

» Teilnahmeformular i.s.i. DIGITAL 2019 || RTF | ZIP

» Formular „Darstellung der Projektidee/des Konzepts“ || DOCX | ZIP

» isi DIGITAL Broschüre || PDF | ZIP

» isi DIGITAL Plakat || PDF | ZIP

Beispiele für das Potential digitaler Medien in der Schule

Die Veränderungen beim Lernen, Lehren und Arbeiten durch digitale Medien zeigen sich in der Schule in verschiedensten Bereichen. Exemplarisch soll an den Entwicklungsfeldern Informationskompetenz, Individualisierung, Kreativität und Kooperation gezeigt werden, wo und wie digitale Medien ihr Potential und ihre Dynamik im Unterricht und im Schulalltag besonders gut entfalten. Unabhängig davon, welche Kompetenz oder welcher Bereich durch Digitalisierung gefördert bzw. verbessert wird, setzt eine gelingende Medienbildung die Verknüpfung mit der Wertebildung voraus.

Informationen recherchieren, kritisch reflektieren, filtern und multimedial präsentieren

Es gibt vielfältige Wege zur Stärkung der Informationskompetenz, z. B.:

  • Schülerinnen und Schüler lernen mit Suchmaschinen gezielt Informationen zu recherchieren.
  • Sie wissen um Fake News und eignen sich Methoden an, wie sie diese entlarven.
  • Die Lernenden werden für Stimmungsmache im Netz sensibilisiert und zur Reflexion angeregt.
  • Sie lernen Methoden kennen, um Informationen multimedial, anlassbezogen und zielgruppenorientiert zu präsentieren.

Vieles mehr ist denkbar!

Welche Projektidee/welches Konzept dazu wird an Ihrer Schule erfolgreich umgesetzt?
Wollen Sie sich nicht damit bewerben?

Personalisiert lernen und individuell fördern

Digitale Medien ermöglichen Schülerinnen und Schülern individuelle Lernwege, z. B.:

  • Lernen wird örtlich und zeitlich flexibel, indem digitale Angebote den Präsenzunterricht systematisch ergänzen.
  • Lehrkräfte unterstützen ihre Schüler digital und kommunizieren mit ihnen individuell, etwa auf der Lernplattform in mebis.
  • Lernende können aus einem Pool digitaler Aufgaben wählen, wann sie welche Übungen auf welcher Niveaustufe bearbeiten.
  • Digital gestütztes Feedback informiert die Kinder und Jugendlichen über ihren individuellen Lern- und Leistungsstand. Es hilft ihnen, ihren Lernprozess zu organisieren und ihre Kompetenzen auszubauen.

Vieles mehr ist denkbar!

Welche Projektidee/welches Konzept dazu wird an Ihrer Schule erfolgreich umgesetzt?
Wollen Sie sich nicht damit bewerben?

Probleme lösen, kreativ arbeiten und künstlerisch gestalten

Die Kreativität der Kinder und Jugendlichen kann durch digitale Medien vielfältig gefördert werden, z. B.:

  • Schülerinnen und Schüler werden an informatische Denk- und Arbeitsweisen herangeführt, etwa an das Programmieren, an Robotik oder an das Experimentieren mit 3D-Druck.
  • Die Lernenden nutzen ihre digitalen Endgeräte als Werkzeuge, mit denen sie selbst digitale Lernprodukte wie Blogs, Videos oder Apps gestalten.
  • In fächerübergreifenden Projekten arbeiten Schülerinnen und Schüler in Teams an komplexen Fragestellungen und schulen ihre Problemlösefähigkeit. Sie legen als Ergebnis ein Produkt vor, das auch ihre künstlerisch-gestalterische Kompetenzen widerspiegelt.

Vieles mehr ist denkbar!

Welche Projektidee/welches Konzept dazu wird an Ihrer Schule erfolgreich umgesetzt?
Wollen Sie sich nicht damit bewerben?

Im Klassenzimmer, im Kollegium und mit externen Partnern kooperieren

Der Lernort Schule bietet viele Gelegenheiten, digital zu kooperieren, z. B.:

  • Kooperatives Arbeiten ist fester Bestandteil der Unterrichtsentwicklung und wird systematisch in verschiedenen Fächern eingeübt und genutzt.
  • Lehrkräfte entwickeln gemeinsam Unterrichtsmaterialien und pflegen die „Kultur des Teilens“. Dafür stellen sie Materialien ihren Kollegen zentral und digital zur Verfügung.
  • Schüler, Eltern und andere externe Experten gestalten den Schulentwicklungsprozess mit und bringen ihre Perspektiven und Expertise ein. Dazu werden gemeinsame Kommunikationsportale genutzt und digital-gestütztes Feedback eingeholt.

Vieles mehr ist denkbar!

Welche Projektidee/welches Konzept dazu wird an Ihrer Schule erfolgreich umgesetzt?
Wollen Sie sich nicht damit bewerben?

Aktuelles

Die Ausschreibung für die erste Wettbewerbsrunde erfolgt im September 2018.

Partner

Ansprechpartner

Nicole Bräunl-Mayer
Tel.: 089/2186-2084
E-Mail: nicole.braeunl-mayer@stmuk.bayern.de

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