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Das Modellprojekt „Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge“ ist mit dem Schuljahr 2016/2017 ins zweite Projektjahr gestartet. Am 29. November 2016 trafen sich die Mitglieder des Projektbeirates zu einem Austausch an der Modellschule in Dachau. Schulleiter Johannes Sommerer und die schulinterne Koordinatorin des Modellprojektes, Isabelle Bichler, informierten über die Maßnahmen der Schule im Rahmen des Modellprojektes. In zwei Unterrichtsbesuchen konnten die Mitglieder des Projektbeirates einen Einblick in den Unterrichtsalltag in Berufsintegrationsvorklassen gewinnen. Prof. Dr. Alfred Riedl und Maria Simml (TUM School of Education) informierten über erste Zwischenergebnisse der Evaluation des Modellprojektes.
Ergebnisse des Modellprojektes in Form von Materialien für Schulen werden hier veröffentlicht.

Der Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch“ ist mit dem Schuljahr 2016/2017 ins zweite Projektjahr gestartet. Vom 05. bis 07.10.2016 tauschten die neuen Lehrkräfte der insgesamt 21 Modellschulen an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen ihre ersten Erfahrungen aus und wurden über die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema „Mehrsprachigkeit“ informiert. Der Schwerpunkt der Fortbildung lag auf dem Thema „Kompetenzorientierte Aufgaben im bilingualen Sachfachunterricht“. Auf der Grundlage eines theoretischen Inputs und eines Unterrichtsbesuchs an der St.-Anna-Grundschule in Augsburg entwickelten die Teilnehmerinnen eigene Aufgabenbeispiele.

Zur Weiterentwicklung des Unterrichts in Berufsintegrationsklassen (BIK) führt die Stiftung Bildungspakt Bayern das Modellprojekt „Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge“ durch. Erste Ergebnisse des Modellprojektes stehen ab sofort unter www.perspektive-beruf-bayern.de zur Verfügung. Die dargestellten Empfehlungen und Materialien wurden an den 21 Modellschulen erarbeitet und sollen allen beruflichen Schulen in Bayern als konkrete Hilfestellung dienen.

Es handelt sich dabei um vorläufige Ergebnisse des Modellprojektes und Materialien guter Praxis. Die Inhalte auf der Webseite werden während der Projektlaufzeit bis zum Schuljahresende 2018/2019 weiter auf- und ausgebaut.

Ansprechpartner

Manfred Bäuml
Tel. 089 2186 2094
E-Mail: Manfred.baeuml@stmuk.bayern.de

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Vertreter der Modellschulen trafen sich am Montag, 04. Juli 2016, mit Vertretern der Schulaufsicht und der Schulabteilungen sowie der Eltern- und Lehrerverbände, um nach dreijähriger Laufzeit Bilanz zu ziehen. Mit Filmbeiträgen aus den beteiligten Schulen wurde gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler digital üben und Feedback erhalten und wie sich ihr Lernen grundsätzlich durch die Nutzung digitaler Medien verändert hat. Eltern, Team- und Schulleiter beschrieben, welche Vorteile sich durch digital-gestütztes Lernen ergeben können.

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Staatssekretär Georg Eisenreich, und der Hauptgeschäftsführer der vbw, Bertram Brossardt, als Vertreter des Exklusivpartners, würdigten in ihren Grußworten den Einsatz der Lehrkräfte als „Pioniere“ und betonten, dass es nun darum gehen müsse, die erarbeiteten Konzepte in der Fläche umzusetzen.

Schließlich gelang es dem iPad-Magier Friedrich Roitzsch die Teilnehmer mit der Magie moderner Medien zu verzaubern.

Im Schulversuch „lernreich 2.0 – üben und feedback digital“ geht es darum, die Übungsmöglichkeiten von Schülern durch interaktive Aufgaben mit lernförderlichem Feedback zu erweitern.

Mit der Aktivität „Test“, die in der Lernplattform in mebis zur Verfügung steht, kann man das besonders gut umsetzen. Am Mittwoch, 5. Juli, arbeiteten sich neue Lehrkräfte der Modellschulen in dieses Werkzeug ein. Die Teilnehmer lernten die  Vielfalt der Fragen- und Feedbackvarianten kennen und überlegten gemeinsam, wie diese sinnvoll für verschiedene Fächer eingesetzt werden können.


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