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Pressemitteilung 138/2015

Talente finden und fördern an der Mittelschule

Georg Eisenreich, Staatssekretär und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., geben Auftakt für Modellversuch „Talente finden und fördern an der Mittelschule“ (TAFF)

München. „Aufgabe der Schule ist es, Talente zu entdecken und zu fördern“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, anlässlich der Auftaktveranstaltung für den Modellversuch „Talente finden und fördern an der Mittelschule“ (TAFF). Er ergänzte: „Die Begabten- und Talentförderung an allen Schularten ist ein wichtiger Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in unserem Land.“

 

Der Modellversuch der Stiftung Bildungspakt Bayern „Talente finden und fördern an der Mittelschule“ (TAFF) startet zum Schuljahr 2015/2016 und ist auf vier Jahre angelegt. Insgesamt 27 Mittelschulen sind mit ihren Jahrgangsstufen sechs bis neun beteiligt. Die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs erfolgt durch Prof. Dr. Thomas Eberle, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

 

Schülerinnen und Schüler der bayerischen Mittelschule haben gute Chancen beim Übergang in Ausbildung und Beruf. Ziel des Modellversuchs ist es, die individuellen Talente von Mittelschülerinnen und -schülern zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten systematisch zu erfassen und die jungen
Menschen noch gezielter zu fördern. „Sehr viele Mittelschülerinnen und -schüler haben besondere Begabungen zum Beispiel im technischen, handwerklichen, sozialen oder musischen Bereich, die im normalen Schulalltag nicht auf den ersten Blick erkennbar sind“, so Staatssekretär Eisenreich.

 

Schulpraktiker und Experten arbeiten in dem Modellversuch zusammen, um neue Konzepte der Talentsuche und Talentförderung zu erproben. Dies erfolgt im Schulalltag in vielfältiger Weise, z. B. im Rahmen des Unterrichts im Ganztag, im normalen Regelunterricht oder in Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag.

 

Unterstützt wird das Vorhaben durch die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt begrüßt den Modellversuch: „Die bayerische Wirtschaft steht im internationalen Wettbewerb. Der demografische Wandel und der daraus resultierende Fachkräftemangel machen es notwendig, dass jedes Talent frühzeitig entdeckt und gefördert wird.
Der Schulversuch ‚Talente finden und fördern an der Mittelschule‘ (TAFF) setzt genau an diesem Punkt an. Wir schätzen die Mittelschule, weil dort neben der Wissensvermittlung auch die Stärkung der Persönlichkeit und die Berufsorientierung eine Rolle spielen. Dies zeigt sich auch darin, dass rund ein Drittel der 2013 gestarteten Auszubildenden in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie einen Mittelschulabschluss hat und somit einen zentralen Pfeiler für die Nachwuchssicherung bildet.“

 

Unterstützt wird das Vorhaben durch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw). Deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt begrüßt den Modellversuch: „Die bayerische Wirtschaft steht im internationalen Wettbewerb. Der demografische Wandel und der daraus resultierende Fachkräftemangel machen es notwendig, dass jedes Talent frühzeitig entdeckt und gefördert wird. Der Schulversuch ‚Talente finden und fördern an der Mittelschule‘ (TAFF) setzt genau an diesem Punkt an. Wir schätzen die Mittelschule, weil dort neben der Wissensvermittlung auch die Stärkung der Persönlichkeit und die Berufsorientierung eine Rolle spielen. Dies zeigt sich auch darin, dass rund ein Drittel der 2013 gestarteten Auszubildenden in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie einen Mittelschulabschluss hat und somit einen zentralen Pfeiler für die Nachwuchssicherung bildet.“

 

Folgende Schulen beteiligen sich ab dem Schuljahr 2015/16 an dem Modellversuch „Talente finden und fördern an der Mittelschule“ (TAFF).

  • Verbund Fuchstal/Rott: Mittelschule Fuchstal / Mittelschule Rott
  • Verbund Illertal: Uli-Wieland-Mittelschule Vöhringen / Werner-Ziegler-Mittelschule Senden
  • Verbund Isar-Loisach: Mittelschule Geretsried / Mittelschule Königsdorf / Mittelschule Wolfratshausen / Mittelschule Wolfratshausen-Waldram
  • Verbund Kempten: Mittelschule Kempten auf dem Lindenberg / Robert-Schumann-Mittelschule Sankt Mang
  • Verbund Lechfeld: Leonhard-Wagner-Mittelschule Schwabmünchen / Mittelschule Untermeitingen
  • Verbund Maintal-West: Albrecht-Dürer-Mittelschule Haßfurt / Dreiberg- Schule Knetzgau – Mittelschule / Johann-Peter-Wagner-Schule Theres – Mittelschule
  • Verbund München Nord-Ost: Mittelschule München Simmernstraße 2 / Mittelschule München Situlistraße 78
  • Verbund München Süd-West: Mittelschule München Blumenauerstraße 11/ Mittelschule München Fernpaßstraße 41/ Mittelschule München Guardinistraße 60
  • Mittelschule Neunburg vorm Wald
  • Verbund Nördliches Fichtelgebirge: Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule Selb / Mittelschule Kirchenlamitz
  • Verbund Oberes Maintal: Mittelschule Baunach / Mittelschule Zapfendorf
  • Verbund Vohenstrauß-Pleystein: Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß / Zottbachtal Mittelschule Pleystein

Ansprechpartner

Julia Lindner
Bayerisches Kultusministerium
089 2186-2621

 

Heike Fedrowitz
Stiftung Bildungspakt Bayern
089 2186-2084

 

» TAFF

Aktuelle Pressemitteilung

Pressemitteilung 071/2015

Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch“: Teilnehmerschulen stehen fest

Stiftung Bildungspakt Bayern und Bildungsministerium starten Schulversuch

München. „Wir wollen das Lernen in zwei Sprachen fördern und starten daher den Modellversuch bilinguale Grundschule (Deutsch/Englisch)“, erklärt Bildungsstaatssekretär und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern Georg Eisenreich heute anlässlich der Bekanntgabe der Modellschulen.
„Mit dem Modellversuch erproben wir, wie man Englisch schon in der Grundschule mit dem Fachunterricht sinnvoll verbinden kann.“

Ab dem kommenden Schuljahr erproben 20 Modellschulen und die St.-Anna- Grundschule Augsburg als erfahrene Referenzschule für vier Jahre das Lernen in zwei Sprachen (Deutsch/Englisch) für Kinder, deren Eltern dies wünschen. Der bilinguale Unterricht kann bei einigen Kindern auf der Sprachförderung in Englisch im Kindergarten aufbauen. Er findet in den Fächern Kunst, Musik und Sport sowie an geeigneter Stelle auch in anderen Bereichen des Grundlegenden Unterrichts in englischer Sprache statt. Dies ermöglicht den Kindern einen altersgemäßen und praxisorientierten Zugang, ohne den Vorrang von Deutsch zu gefährden. „Es gibt immer mehr Eltern, die sich in der Schule ein frühes bilinguales Lernangebot für ihre Kinder wünschen. Darauf will der Modellversuch eine Antwort geben“, so der Staatssekretär.

In den bilingualen Klassen unterrichten Lehrkräfte, die Englisch an der Universität studiert haben und sich fortlaufend weiterqualifizieren. Die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs erfolgt durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Heiner Böttger (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt).

Unterstützt wird das Vorhaben durch die „vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft“. Deren Präsident Alfred Gaffal freut sich über das neue bilinguale Angebot an staatlichen Grundschulen: „Englischkompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung, um sich in der international geprägten Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts zu behaupten.“

Folgende Schulen nehmen am Schulversuch teil:

Oberbayern

  • Grundschule Eichstätt – Am Graben
  • Grundschule Kaufering
  • Grundschule Ingolstadt-Zuchering
  • Grundschule München an der Waldmeisterstraße
  • Josef-Dosch-Grundschule Gauting
  • Grundschule München an der Feldbergstraße
  • Anni-Pickert-Grundschule Poing

Niederbayern

  • Hans-Carossa-Grundschule Pilsting
  • Grundschule Offenstetten

Oberpfalz

  • Hans-Scholl-Grundschule Burglengenfeld
  • Grundschule Großberg

Oberfranken

  • Kilian-Grundschule Scheßlitz
  • Lucas-Cranach-Grundschule Kronach

Mittelfranken

  • Loschge-Grundschule Erlangen
  • Cunz-Reyther-Grundschule Niederndorf

Unterfranken

  • Dreiberg-Schule Knetzgau-Grundschule
  • Herigoyen-Grundschule Sulzbach a. Main

Schwaben

  • St.-Anna-Grundschule Augsburg
  • Grundschule Bobingen an der Singold
  • Grundschule Asbach-Bäumenheim
  • Westpark-Grundschule Augsburg-Pfersee

Ansprechpartner

Cindy Zavrel
Tel.: 089 2186-2316
E-Mail: cindy.zavrel@stmbw.bayern.de

 

» Bilinguale Grundschule

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Pressemitteilung 071/2015

Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch“: Teilnehmerschulen stehen fest

Stiftung Bildungspakt Bayern und Bildungsministerium starten Schulversuch

München. „Wir wollen das Lernen in zwei Sprachen fördern und starten daher den Modellversuch bilinguale Grundschule (Deutsch/Englisch)“, erklärt Bildungsstaatssekretär und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern Georg Eisenreich heute anlässlich der Bekanntgabe der Modellschulen.
„Mit dem Modellversuch erproben wir, wie man Englisch schon in der Grundschule mit dem Fachunterricht sinnvoll verbinden kann.“

Ab dem kommenden Schuljahr erproben 20 Modellschulen und die St.-Anna- Grundschule Augsburg als erfahrene Referenzschule für vier Jahre das Lernen in zwei Sprachen (Deutsch/Englisch) für Kinder, deren Eltern dies wünschen. Der bilinguale Unterricht kann bei einigen Kindern auf der Sprachförderung in Englisch im Kindergarten aufbauen. Er findet in den Fächern Kunst, Musik und Sport sowie an geeigneter Stelle auch in anderen Bereichen des Grundlegenden Unterrichts in englischer Sprache statt. Dies ermöglicht den Kindern einen altersgemäßen und praxisorientierten Zugang, ohne den Vorrang von Deutsch zu gefährden. „Es gibt immer mehr Eltern, die sich in der Schule ein frühes bilinguales Lernangebot für ihre Kinder wünschen. Darauf will der Modellversuch eine Antwort geben“, so der Staatssekretär.

In den bilingualen Klassen unterrichten Lehrkräfte, die Englisch an der Universität studiert haben und sich fortlaufend weiterqualifizieren. Die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs erfolgt durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Heiner Böttger (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt).

Unterstützt wird das Vorhaben durch die „vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft“. Deren Präsident Alfred Gaffal freut sich über das neue bilinguale Angebot an staatlichen Grundschulen: „Englischkompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung, um sich in der international geprägten Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts zu behaupten.“

Folgende Schulen nehmen am Schulversuch teil:

Oberbayern

  • Grundschule Eichstätt – Am Graben
  • Grundschule Kaufering
  • Grundschule Ingolstadt-Zuchering
  • Grundschule München an der Waldmeisterstraße
  • Josef-Dosch-Grundschule Gauting
  • Grundschule München an der Feldbergstraße
  • Anni-Pickert-Grundschule Poing

Niederbayern

  • Hans-Carossa-Grundschule Pilsting
  • Grundschule Offenstetten

Oberpfalz

  • Hans-Scholl-Grundschule Burglengenfeld
  • Grundschule Großberg

Oberfranken

  • Kilian-Grundschule Scheßlitz
  • Lucas-Cranach-Grundschule Kronach

Mittelfranken

  • Loschge-Grundschule Erlangen
  • Cunz-Reyther-Grundschule Niederndorf

Unterfranken

  • Dreiberg-Schule Knetzgau-Grundschule
  • Herigoyen-Grundschule Sulzbach a. Main

Schwaben

  • St.-Anna-Grundschule Augsburg
  • Grundschule Bobingen an der Singold
  • Grundschule Asbach-Bäumenheim
  • Westpark-Grundschule Augsburg-Pfersee

Ansprechpartner

Cindy Zavrel
Tel.: 089 2186-2316
E-Mail: cindy.zavrel@stmbw.bayern.de

 

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