lernreich 2.0

Eckpunkte

Modellschulen: 45 Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien
Laufzeit: 3 Jahre, beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014
Zielgruppe: Jahrgangsstufe 6 mit 9
Schwerpunkte: MINT-Fächer, Englisch, Deutsch, Latein
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Frank Fischer, Ludwig-Maximilians-Universität München
Evaluation: Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), München


Zielsetzungen

Unter dem Titel  „lernreich 2.0 – Üben und Feedback digital“ erproben 45 Modellschulen, wie sich die individuelle Förderung und die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen durch den Einsatz digitaler Medien in Mathematik, Naturwissenschaften und anderen übungsintensiven Fächern weiter steigern lässt. Sie arbeiten dazu an folgenden Schwerpunkten:

  • Flexibilisierung der Unterrichtsorganisation
  • Erweiterung des Förderangebots
  • Entwicklung verschiedener Feedbackformen und Feedbackstrategien
  • Erprobung digitaler, auch asynchroner Leistungserhebungen

Aktuelles

10.05. – 11.05.2016

Arbeitstagung Mathematik, Stein bei Nürnberg

04.07.2016

Abschlussveranstaltung, Veranstaltungsforum Fürstenfeld

Partner

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Ansprechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmbw.bayern.de

Flexibilisierung der Unterrichtsorganisation
In den beteiligten MINT-Fächern und Sprachen werden an den Modellschulen Maßnahmen zur Flexibilisierung des Unterrichts erprobt, durch die dem individualisierten Üben im Schulalltag mehr Zeit eingeräumt wird. Diese Übungsphasen dienen vornehmlich dem individuellen Lernzuwachs und fördern die Lernbereitschaft. Sie sind daher von Phasen der Leistungserhebung und Benotung getrennt.

Erweiterung des Förderangebots
Die Schulen sichten bestehende digitale Übungsangebote und wählen passende aus. Lehrkräfte der Modellschulen werden gleichzeitig qualifiziert, interaktive Übungsangebote selbst zu entwickeln. Diese ermöglichen sowohl Differenzierung innerhalb von Lerngruppen als auch lernförderliches Feedback. Dabei arbeiten die Lehrkräfte mit Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen in Netzwerken zusammen. Auf diese Weise entstehen für ausgewählte Fächer und Jahrgangsstufen digitale Sammlungen von Übungsangeboten.

Entwicklung verschiedener Feedbackformen und Feedbackstrategien
An den Schulen werden verschiedene Möglichkeiten erprobt, systematische Rückmeldungen zum  individuellen Lern- und Leistungsstand zu geben. Es soll auch erprobt werden, wie Rückmeldungen zum Lernen mit bestehenden Formen der Leistungserhebung und Benotung kombiniert werden können und welche Wirkungen formative Rückmeldungen zeigen, die der Einschätzung des Lernzuwachses dienen, aber nicht in die Benotung eingehen.

Erprobung digitaler, auch asynchroner Leistungserhebungen
Es gilt herauszufinden, inwieweit asynchrone Prüfungen individuellen Lerntempi gerecht werden können und motivierend für Schülerinnen und Schüler sind. Zudem werden Vorteile und Grenzen digitaler Prüfungsformate untersucht.

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