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„Digitalisierung, Inklusion, Ganztag und Integration sind aktuell die vier großen Herausforderungen für Schulentwicklung. Der TAFF-Ansatz kann Unterstützung und Motor zugleich sein“, betonte Dr. Katrin Valentin von der Universität Erlangen-Nürnberg bei der Arbeitstagung der Schulleiter von 15. bis 16. Oktober in Tutzing.

Den Blick auf die Schüler verändern
Ziel der Arbeitstagung war daher die Gestaltung des individuellen Schulentwicklungsprozesses an jeder Modellschule mithilfe von TAFF: hin zur systematischen Talentfindung und -förderung als integrales Element des Unterrichts. Dadurch soll sich der Blick aller am Schulleben Beteiligten verändern – weg von den Schwächen der Schüler, hin zu ihren Stärken.

Talente finden mithilfe von digitalen Medien und Kulturpädagogik
„Talente finden und fördern mit digitalen Medien“ – unter diesem Titel gestalteten Michael Zwick und Marcus Albrecht von der Mittelschule Weilheim einen Workshop. Die Teilnehmer programmierten unter anderem Roboter und Rennautos. Programmieren und Robotik sind zwei Bereiche, in denen auch digital-affine Schülerinnen und Schüler Talente haben. Der Workshop inspirierte die Teilnehmer, diese Talente zu suchen, zu finden und zu fördern.
Weitere Impulse erhielten die Schulleiterinnen und Schulleiter durch den Kulturpädagogen Alexander Wenzlik. Er referierte zum Thema „Talente finden und fördern mithilfe von Kulturpädagogik“ und zeigte Möglichkeiten auf, diesen Ansatz in den Schulalltag zu integrieren.

Ausbildung weiterer Multiplikatoren
Aufbauend auf den Zwischenergebnissen der wissenschaftlichen Evaluation des Modellversuchs erarbeiteten die Teilnehmer ihren individuellen Fahrplan für das Abschlussjahr im Projekt. Sie entwickelten weitere Konzepte zur Integration von TAFF-Maßnahmen in den Unterricht und zur Multiplikation innerhalb des Kollegiums. Darüber hinaus sollen noch in diesem Schuljahr Mittelschullehrer zu TAFF-Multiplikatoren ausgebildet werden, um erfolgreiche TAFF-Maßnahmen über den Kreis der Modellschulen hinaus zu vermitteln.

Ansprechpartner

Nicole Bräunl-Mayer
Tel.: 089 2186-2084
E-Mail: Nicole.Braeunl-Mayer@stmuk.bayern.de


TAFF

Wie können digitale Medien pädagogisch sinnvoll und fachspezifisch im Lateinunterricht eingesetzt werden? Dieser Frage gingen die Altphilologen auf der Tagung am 22./23. Oktober 2018 im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck nach.
Im Hands-on-Workshop, der von Nina Toller (tollerunterricht.com) vom Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg geleitet wurde, probierten die Lehrkräfte verschiedene Quiz-Apps aus, erstellten kurze Erklärvideos und lernten den vielfältigen Einsatz von QR-Codes kennen. Der Austausch über den Stand der Digitalisierung an Schulen zwischen den Bundesländern Bayern und Nord-Rhein-Westfalen kam dabei nicht zu kurz.
In anschließenden Arbeitsphasen erstellten die Teilnehmer Unterrichtskonzepte zum Einsatz digitaler Medien im Fach Latein. Zudem reflektierten sie diese Konzepte und machten sich Gedanken über mögliche Formate der Dokumentation.

Ansprechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmuk.bayern.de


Digitale Schule 2020

Aus über 110 kreativen und einzigartigen Einreichungen im Videowettbewerb „Zeig‘ uns, was läuft!“ waren die 30 Finalisten am 11. Oktober 2018 zur Preisverleihung eingeladen. Die 12 Preisträger des diesjährigen Videowettbewerbs der Stiftung Bildungspakt in Kooperation mit Adobe Deutschland wurden im Gloria Palast München ausgezeichnet. In den vier Kategorien „Beste Technik“, „Bestes Storytelling“, „Beste Idee“ und „Bester Erkläransatz“ wurden die drei besten Einreichungen der Schülergruppen aus bayerischen Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien von Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner und Matthias Höpfl (Adobe Deutschland) prämiert.

Ansperechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmuk.bayern.de


Digitale Schule 2020

Im JOSEPHS, dem offenen Innovationslabor in Nürnberg, fand in inspirierender Umgebung die Arbeitstagung „Kreativität“ statt. Warum Kreativität als Thema im Schulversuch „Digitale Schule 2020“?

Um den Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung begegnen zu können, sind bestimmte Fähigkeiten (future skills) nötig. Zu diesen Kompetenzen gehören unter anderem Kreativität, Kommunikationskompetenz sowie die Fähigkeiten zu kooperieren, Probleme zu lösen, kritisch zu denken und entsprechend zu handeln. Diese können durch das Arbeiten im Design Thinking-Modus gefördert werden. Design Thinking ist eine nutzer- und lösungsorientierte Methode, bei der interdisziplinär im Team kreativ gearbeitet wird. Den Workshop leitete Markus Hormeß (www.workplayexperience.com), unterstützt wurde er von Helga Mayr, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Tirol. Die Teilnehmer des Workshops lernten die Denk- und Arbeitspraxis von Design Thinking in Theorie und Praxis sowie einzelne Werkzeuge kennen. Abschließend wurde die Methode reflektiert und auf mögliche Szenarien im Schulalltag transferiert. Einblicke in gelungene Design Thinking-Projekte an der Schule gaben Lehrkräfte des Humboldt-Gymnasiums Vaterstetten. Eine Führung durch das Innovationslabor rundete den Tag ab.

Ansperechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmuk.bayern.de


Digitale Schule 2020

Schulen können auf eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten zurückgreifen. Berater, Multiplikatoren, Coaches und Fachexperten stehen zu den verschiedensten Themen der Schulentwicklung zur Verfügung. Die systematische Untersuchung diverser Aspekte des Einsatzes dieser Experten machte sich REGIUS zum Auftrag.

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