Digitale Schule 2020

Stimmen aus den Modellschulen – Grundschule Offenstetten

Entwicklungsaufgaben

  • technisch: Ausarbeitung und Implementierung einer zu den pädagogischen Ansprüchen passenden IT-Architektur mit schulgerechtem Support
  • didaktisch: Ausloten des Mehrwerts digital-gestützten Lernens für personalisiertes und kollaboratives Lernen und zum Ausbau der Selbststeuerungskompetenz; Anpassung der Prüfungskultur
  • pädagogisch: Aufbau von Medienkompetenz zur verantwortungsbewussten, auch kreativen Mediennutzung und zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt
  • organisatorisch: Anpassung der Lernumgebungen und der Unterrichtsorganisation
  • organisatorisch: Impulse für die Weiterentwicklung eines digitalen Informations- und Kommunikationsmanagements
  • personell: Weiterqualifizierung der Lehrkräfte
  • rechtlich: Klärung von Fragen zur Finanzierung, zum Datenschutz etc.

Eckpunkte

  • Durchführung als Schulversuch nach Art. 81 BayEUG
  • Start: 2016/2017 mit Vorbereitungsjahr
  • Durchführung: drei Jahre (2017/2018 – 2019/2020)
  • Beteiligung von Grund-, Mittel- und Realschule sowie des Gymnasiums
  • zwei Modellschulen pro beteiligter Schulart

Motivation

Alle gesellschaftlichen Bereiche sind von der digitalen Revolution betroffen. Die gewinnbringende Integration digitaler Medien in Schulen stellt einen komplexen Innovationsprozess dar, für den es bisher keine „schlüsselfertigen“ Lösungen gibt.
An Schulen, die bereits über breite Erfahrungen im Einsatz mit digitalen Medien verfügen und sich durch Innovationsbereitschaft auszeichnen, soll deshalb modellhaft gezeigt werden, wie der Mehrwert digitaler Medien für die Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung genutzt werden kann. Dadurch soll ein effektiver Impuls für andere Schulen ausgelöst werden.


Zielsetzungen

  • Erarbeitung von Konzepten für die systematische Integration digitaler Medien in die Lehr- und Lernprozesse unter Einbeziehung möglichst der gesamten Schule
  • Ausloten der Umsetzungsmöglichkeiten einer digital-gestützten Aufgaben- und Prüfungskultur
  • Umfassende Nutzung der Digitalisierung für die Organisation von Prozessen
  • Modellwirkung für die Schulentwicklung an anderen Schulen
  • Gewinnung von Steuerungswissen für die Unterstützung der Digitalisierung an bayerischen Schulen

Presse

17. Oktober 2017
Mittelbayerischen Zeitung Artikel und Bildergalerie
Auftakt Digitale Schule 2020 in Offenstetten

Downloads

Schnittstellenmodul für Absenzenverwaltung

Im Schulversuch geht es auch darum, administrative Prozesse zu digitalisieren, um Lehrkräfte zeitlich zu entlasten. Nach Beratung durch Fachreferate des StMUK wurde ein Verfahren zur digitalen Verwaltung der Fehlzeiten definiert und für die technische Umsetzung ein anbieterunabhängiges Schnittstellenmodul entwickelt, das im Schuljahr 2017/2018 an drei weiterführenden Schulen (Realschule, Gymnasium) sehr erfolgreich erprobt worden ist. Mit dem KMS vom… sind alle Schulen in Bayern darüber informiert worden, wie das Verfahren genutzt werden kann. Hier finden Sie zum Download:

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