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Vertreter der Modellschulen trafen sich am Montag, 04. Juli 2016, mit Vertretern der Schulaufsicht und der Schulabteilungen sowie der Eltern- und Lehrerverbände, um nach dreijähriger Laufzeit Bilanz zu ziehen. Mit Filmbeiträgen aus den beteiligten Schulen wurde gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler digital üben und Feedback erhalten und wie sich ihr Lernen grundsätzlich durch die Nutzung digitaler Medien verändert hat. Eltern, Team- und Schulleiter beschrieben, welche Vorteile sich durch digital-gestütztes Lernen ergeben können.

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Staatssekretär Georg Eisenreich, und der Hauptgeschäftsführer der vbw, Bertram Brossardt, als Vertreter des Exklusivpartners, würdigten in ihren Grußworten den Einsatz der Lehrkräfte als „Pioniere“ und betonten, dass es nun darum gehen müsse, die erarbeiteten Konzepte in der Fläche umzusetzen.

Schließlich gelang es dem iPad-Magier Friedrich Roitzsch die Teilnehmer mit der Magie moderner Medien zu verzaubern.

Im Schulversuch „lernreich 2.0 – üben und feedback digital“ geht es darum, die Übungsmöglichkeiten von Schülern durch interaktive Aufgaben mit lernförderlichem Feedback zu erweitern.

Mit der Aktivität „Test“, die in der Lernplattform in mebis zur Verfügung steht, kann man das besonders gut umsetzen. Am Mittwoch, 5. Juli, arbeiteten sich neue Lehrkräfte der Modellschulen in dieses Werkzeug ein. Die Teilnehmer lernten die  Vielfalt der Fragen- und Feedbackvarianten kennen und überlegten gemeinsam, wie diese sinnvoll für verschiedene Fächer eingesetzt werden können.

Schulbesuch an der bilingualen Anni-Pickert-Grundschule Poing

Staatssekretär Georg Eisenreich und Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Bildung der vbw, besuchten am 20. Juni 2016 die am Modellversuch „Bilinguale Grundschule Englisch“ beteiligte Anni-Pickert-Grundschule Poing, um einen Eindruck vom „Lernen in zwei Sprachen“ (Deutsch / Englisch) zu erhalten. Neben einer Hospitation im bilingualen Mathematikunterricht einer 1. Klasse stand ein Gespräch über den Verlauf des Projektes mit den Verantwortlichen vor Ort auf dem Programm.

In Berufsintegrationsklassen werden jugendliche Asylsuchende und Flüchtlinge auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Neben einer intensiven sprachlichen Förderung, findet auch eine umfangreiche Berufsvorbereitung statt. Im Modellprojekt werden Erfolgsfaktoren identifiziert und zielgerichtete Maßnahmen entwickelt und erprobt. Von den Ergebnissen können alle beruflichen Schulen in Bayern profitieren.
Am 24. Juni informierten sich Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit in Bayern, Dr. Markus Schmitz, am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Höchstädt an der Donau über den Verlauf des Modellprojektes „Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge“ der Stiftung Bildungspakt Bayern. Die Gäste hatten unter anderem die Gelegenheit, den praktischen Unterricht im Nahrungsbereich zu besuchen und wurden von Schulleiter Dr. Helmut Nebel über die engagierte Arbeit der Berufsschule informiert.

Am Freitag, den 06. Mai 2016 fand im Rahmen des Schulversuchs „TAFF – Talente finden und fördern an der Mittelschule“ an der Uli-Wieland-Mittelschule die Aufführung von „Romeo und Julia“ statt.  Knapp 120 Schüler hatten sich seit Monaten in verschiedenen TAFF-Workshops auf diese Aufführung vorbereitet. Es wurde getanzt, gerappt und gesungen. Eine spannende Inszenierung mit einem wirklichen „Happy End“, die sicherlich auch William-Shakespeare gefallen hätte.


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