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In Nürnberg trafen sich Lehrkräfte der Modell- und Netzwerkschulen im CoWorking Nürnberg, um sich zum einen in den Bereichen Geoinformationssystem (GIS) und Medienreflexion im Fach Geographie fortzubilden. Zum anderen reflektierten sie Umsetzungsstrategien für den pädagogisch-orientierten Einsatz digitaler Medien im Fach Geographie und entwickelten dazu gemeinsam Unterrichtskonzepte. Einsatzmöglichkeiten von GIS in der Schule stellte Stefanie Klimek vom Gymnasium Königsbrunn vor. Sie setzt das Geoinformationssystem bereits in ihrem P-Seminar ein. Nach der Theorie ging es in die Praxis: Die Lehrkräfte erfassten mit dem Tool „Survey 123“ z. B. den Lärm in der Nürnberger Innenstadt. Am zweiten Tag referierte Dr. Steffen Höhnle, der am Lehrstuhl für Didaktik der Geographie an der FAU Erlangen tätig ist, über Geodatenspuren und locational privacy.
In diesem Bereich kommt dem Fach Geographie große Bedeutung zu: Durch das Sichtbarmachen von Geodateninfrastruktur kann es einen wichtigen Beitrag zur Medienkritik und -reflexion leisten. Beide Themen griffen die Teilnehmer in ihrer Konzeption von Unterrichtsszenarien auf.

Ansprechpartner

Maria Englbrecht
Tel.: 089/2186-2376
E-Mail: Maria.Englbrecht@stmuk.bayern.de

„Digitalisierung, Inklusion, Ganztag und Integration sind aktuell die vier großen Herausforderungen für Schulentwicklung. Der TAFF-Ansatz kann Unterstützung und Motor zugleich sein“, betonte Dr. Katrin Valentin von der Universität Erlangen-Nürnberg bei der Arbeitstagung der Schulleiter von 15. bis 16. Oktober in Tutzing.

Den Blick auf die Schüler verändern
Ziel der Arbeitstagung war daher die Gestaltung des individuellen Schulentwicklungsprozesses an jeder Modellschule mithilfe von TAFF: hin zur systematischen Talentfindung und -förderung als integrales Element des Unterrichts. Dadurch soll sich der Blick aller am Schulleben Beteiligten verändern – weg von den Schwächen der Schüler, hin zu ihren Stärken.

Talente finden mithilfe von digitalen Medien und Kulturpädagogik
„Talente finden und fördern mit digitalen Medien“ – unter diesem Titel gestalteten Michael Zwick und Marcus Albrecht von der Mittelschule Weilheim einen Workshop. Die Teilnehmer programmierten unter anderem Roboter und Rennautos. Programmieren und Robotik sind zwei Bereiche, in denen auch digital-affine Schülerinnen und Schüler Talente haben. Der Workshop inspirierte die Teilnehmer, diese Talente zu suchen, zu finden und zu fördern.
Weitere Impulse erhielten die Schulleiterinnen und Schulleiter durch den Kulturpädagogen Alexander Wenzlik. Er referierte zum Thema „Talente finden und fördern mithilfe von Kulturpädagogik“ und zeigte Möglichkeiten auf, diesen Ansatz in den Schulalltag zu integrieren.

Ausbildung weiterer Multiplikatoren
Aufbauend auf den Zwischenergebnissen der wissenschaftlichen Evaluation des Modellversuchs erarbeiteten die Teilnehmer ihren individuellen Fahrplan für das Abschlussjahr im Projekt. Sie entwickelten weitere Konzepte zur Integration von TAFF-Maßnahmen in den Unterricht und zur Multiplikation innerhalb des Kollegiums. Darüber hinaus sollen noch in diesem Schuljahr Mittelschullehrer zu TAFF-Multiplikatoren ausgebildet werden, um erfolgreiche TAFF-Maßnahmen über den Kreis der Modellschulen hinaus zu vermitteln.

Ansprechpartner

Nicole Bräunl-Mayer
Tel.: 089 2186-2084
E-Mail: Nicole.Braeunl-Mayer@stmuk.bayern.de


TAFF

Wie können digitale Medien pädagogisch sinnvoll und fachspezifisch im Lateinunterricht eingesetzt werden? Dieser Frage gingen die Altphilologen auf der Tagung am 22./23. Oktober 2018 im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck nach.
Im Hands-on-Workshop, der von Nina Toller (tollerunterricht.com) vom Franz-Haniel-Gymnasium in Duisburg geleitet wurde, probierten die Lehrkräfte verschiedene Quiz-Apps aus, erstellten kurze Erklärvideos und lernten den vielfältigen Einsatz von QR-Codes kennen. Der Austausch über den Stand der Digitalisierung an Schulen zwischen den Bundesländern Bayern und Nord-Rhein-Westfalen kam dabei nicht zu kurz.
In anschließenden Arbeitsphasen erstellten die Teilnehmer Unterrichtskonzepte zum Einsatz digitaler Medien im Fach Latein. Zudem reflektierten sie diese Konzepte und machten sich Gedanken über mögliche Formate der Dokumentation.

Ansprechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmuk.bayern.de


Digitale Schule 2020

Im JOSEPHS, dem offenen Innovationslabor in Nürnberg, fand in inspirierender Umgebung die Arbeitstagung „Kreativität“ statt. Warum Kreativität als Thema im Schulversuch „Digitale Schule 2020“?

Um den Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung begegnen zu können, sind bestimmte Fähigkeiten (future skills) nötig. Zu diesen Kompetenzen gehören unter anderem Kreativität, Kommunikationskompetenz sowie die Fähigkeiten zu kooperieren, Probleme zu lösen, kritisch zu denken und entsprechend zu handeln. Diese können durch das Arbeiten im Design Thinking-Modus gefördert werden. Design Thinking ist eine nutzer- und lösungsorientierte Methode, bei der interdisziplinär im Team kreativ gearbeitet wird. Den Workshop leitete Markus Hormeß (www.workplayexperience.com), unterstützt wurde er von Helga Mayr, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Tirol. Die Teilnehmer des Workshops lernten die Denk- und Arbeitspraxis von Design Thinking in Theorie und Praxis sowie einzelne Werkzeuge kennen. Abschließend wurde die Methode reflektiert und auf mögliche Szenarien im Schulalltag transferiert. Einblicke in gelungene Design Thinking-Projekte an der Schule gaben Lehrkräfte des Humboldt-Gymnasiums Vaterstetten. Eine Führung durch das Innovationslabor rundete den Tag ab.

Ansprechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmuk.bayern.de


Digitale Schule 2020

Am 01. Und 02. Oktober trafen sich die Lehrkräfte der Modell- und Netzwerkschulen zur Fachtagung Informatik und Naturwissenschaften in Kloster Scheyern.
ie reflektierten mögliche Formate der Dokumentation von Umsetzungsstrategien für den pädagogisch orientierten Einsatz digitaler Medien in naturwissenschaftlichen Fächern und entwickelten gemeinsam Unterrichtskonzepte dazu.

In einem Impulsvortrag erhielten sie Informationen über Lernsoftware für Ihre Fächer und arbeiteten sich gemeinsam in relevante Themen wie Künstliche Intelligenz oder Virtual und Artifical Reality ein.

Ansprechpartner

Eva Stolpmann
Tel.: 089/2186-2083
E-Mail: eva.stolpmann@stmuk.bayern.de


Digitale Schule 2020


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