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Zur 7. Arbeitstagung trafen sich die IBB-Schulen am 10. März 2015 an der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung im BBW Rummelsberg.

Schwerpunkte waren das pädagogische Diagnostizieren sowie Entwicklungsaufgaben im Schulversuch, insbesondere für das letzte Schuljahr 2015/2016.

 

Zu Beginn stellte Matthias Wagner als Einrichtungsleiter das Berufsbildungswerkes vor, bevor Claudia Stocker Ergänzungen zur Schule als Sonderschulrektorin machte.

Als Impulsreferat erhielt man dann durch Dr. Matthias Kohl vom f-bb Forschungsinstitut Betriebliche Bildung Nürnberg und Gerlinde Dubb vom Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg die wesentlichen Erkenntnisse zum Projekt „TrialNet – Inklusion durch betriebliche Ausbildung“ präsentiert.

 

Es schloss sich der Bericht über die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung zum Schulversuch mit den Ergebnissen der zweiteiligen FEEE-Fragebögen durch Frau Stephanie Wagner von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg an.

Den Ist-Stand und die Weiterarbeit im Schulversuch zeigte in Form einer Zwischenbilanz Michael Bäumler von der Stiftung Bildungspakt Bayern auf.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um „ICF konkret“ und geeignete Instrumente für berufliche Schulen zum pädagogischen Diagnostizieren. Thomas Lustig vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung stellte neben grundsätzlichen Aspekten Verfahren zur Adaption aus der Schweiz vor.

 

Auf Möglichkeiten und Grenzen des pädagogischen Diagnostizierens ging dann sowohl Hans-Walter Kranert von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wie auch Herr Stefan Schlögel vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung ein.

 

In den folgenden Workshops wurden diese Entwicklungsaufgaben im Schulversuch konkretisiert. Die Projektleitungen und Lehrkräfte tauschten sich über das pädagogische Diagnostizieren und die Unterrichtsentwicklung aus.

 

Die anwesenden Schulleitungen beschäftigten sich mit der Schulentwicklung und den weiteren Aufgaben im letzten Schulversuchsjahr. Hier ging es um Möglichkeiten der (Nach)Qualifizierung, z. B. in Form eines Erweiterungsstudium, das Schulprofil Inklusion oder die Vergabe von MSD-Stunden.

 

Abschließend wurden im Plenum die Ergebnisse der Workshops präsentiert.

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